Trump-Xi-Gipfel: Vorsichtig positive Signale für Seltene Erden Das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatspräsident Xi Jinping vom 24. September 2026 sendet vorsichtig positive Signale für die internationalen Lieferketten von Seltenen Erden. Beide Staatschefs betonten die Bedeutung einer stabilen wirtschaftlichen Zusammenarbeit und begrüssten die Ergebnisse der jüngsten Handelsgespräche zwischen den Wirtschafts- und Handelsteams beider Länder.
Das chinesische Handelsministerium hat inzwischen bestätigt, dass beide Länder die bestehende Handelsvereinbarung bis zum 10. Januar 2027 verlängern. Damit bleiben die zusätzlichen Einschränkungen im Bereich Seltene Erden und Magnete, die ab November in Kraft getreten wären, vorerst ausgesetzt. Mit zwei Monaten fällt die Verlängerung allerdings deutlich kürzer aus als die vielfach erwarteten sechs Monate. Die formelle Umsetzung durch eine behördliche Bekanntmachung steht noch aus.
Unverändert gelten die bestehenden Exportbestimmungen und Lizenzanforderungen für bestimmte Magnetmaterialien und Seltene Erden. Daher bleibt eine frühzeitige Planung wichtig. Dank bedeutender Fortschritte in der Magnetentwicklung und bei den Herstellverfahren können heute viele Magnetqualitäten auch ohne den Einsatz schwerer Seltener Erden (HRE) angeboten werden. Dies schafft neue Möglichkeiten, die Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen zu reduzieren und die Versorgungssicherheit nachhaltig zu verbessern.
Bomatec
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